Teufelskralle für Hunde und Pferde

Teufelskralle- „Was ist das überhaupt“? 
Teufelskralle ist eine Heilpflanze mit zahlreichen Anwendungsgebieten, auch wenn ihr Name zu Beginn etwas abschreckend klingt. Teufelskralle, in der Fachsprache auch Harpagophytum procumbens genannt, zählt den wenigen Heilpflanzen, die sich bei rheumatischen Erkrankungen positiv bewährt hat. Den Namen Teufelskralle erhielt die Pflanze aufgrund ihrer doch sehr markanten Früchte, dessen Ausläufer an Krallen erinnern.
Jedoch werden nur die Wurzeln bzw. die Seitenwurzeln für medizinische Zwecke genutzt, da diese Iridoidglykoside (eine Gruppe von Bitterstoffen), wie z.B. Harpagosid enthalten.

Wirkung auf die Gesundheit
Die Teufelskralle hat ein vielfältiges Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Dennoch lassen sich diese grob in zwei Hauptanwendungsbereiche unterscheiden.

  • Schmerzen und Entzündungen: Teufelskralle ist ein natürlicher Entzündungshemmer der schmerzstillend, blutverdünnend und abschwellend wirkt. Grund dafür sind unter anderem die in den Seitenwurzeln enthaltenen Iridoidglykoside (Harpagoside).
  • Verdauungsbeschwerden: Die Bitterstoffe regen zusätzlich die Bildung der Magensäfte an, was die Verdauung fördert und den Appetit anregt.

Wo findet die Teufelskralle ihre Anwendung? 
Da die Teufelskralle nicht nur einen speziellen Anwendungsbereich besitzt, kann sie die Heilung mehrere Krankheitsbilder gleichzeitig positiv beeinflussen.
Sie kann bei folgenden Erkrankungen angewendet werden:

  • Störungen im Bewegungsapparat
  • Gelenkproblemen
  • Arthrose
  • Bandscheibenvorfall
  • Rückenschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Appetitlosigkeit

Gibt es Nebenwirkungen?
Die Teufelskralle ist ein Naturprodukt, was wiederum den Vorteil hat, dass sie für unsere Vierbeine sehr verträglich ist. Nebenwirkungen kommen nur in äußerst seltenen Fällen bis gar nicht vor. Voraussetzung für eine gute Verträglichkeit ist und bleibt die Einhaltung der richtigen Dosierung. Beachten Sie daher immer die Angaben des Herstellers. In seltenen Fällen können bei einer Überdosis Nebenwirkungen auftreten, die sich in Form Magenreizungen bemerkbar machen.

Besteht der Verdacht auf Nierensteine, Gallensteine, Magengeschwüre oder Geschwüre im Zwölffingerdarm, darf die Teufelskralle auf keinen Fall verabreicht werden. Auch raten wir Ihnen die Gabe von Teufelskralle ab, wenn es sich um eine trächtige oder säugende Hündin oder Stute handelt. Der Wirkstoff kann in die Muttermilch abgegeben werden, was wiederum dazu führt, dass die Welpen diesen aufnehmen.

Fazit

  • Teufelskralle ist eine Heilpflanze mit breiten Wirkungsspektrum.
  • Es gibt zwei große Hauptanwendungsbereiche:
    1. Schmerzen und Entzündungen
    2. Verdauungsbeschwerden
  • Sie ist ein Naturprodukt mit sehr guter (hoher) Verträglichkeit. Nebenwirkungen treten nur in äußerst seltenen Fällen auf.
  • Teufelskralle darf NICHT verabreicht werden, wenn Ihr Liebling unter Nierensteine, Gallensteine, einem Magengeschwüre oder einem Zwölffingerdarmgeschwüre leidet. Auch bei tragenden und säugenden Tieren ist auf Teufelskralle zu verzichten.

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